Grüß Gott im Karmelitenkloster Würzburg

 

Sie erhalten hier einen Einblick in das seit 1627 in Würzburg bestehende Kloster der Unbeschuhten Karmeliten – dem Reuererkloster in der Sanderstraße.

Auf unserer Internetpräsenz erfahren Sie alles Wissenswerte über unser Haus und wir informieren Sie über unsere Angebote sowie die aktuellen Ereignisse.

Wir freuen uns über Ihren Besuch oder Kontakt

Mit herzlichen Segensgrüßen

– Ihr Konvent der Unbeschuhten Karmeliten in Würzburg

Sommerliche Reuererprozession

Geschrieben von am 4. Juni 2018 | Abgelegt unter Aktuelles

Am Abend des Sonntags nach Fronleichnam, den 3. Juni 2018, fand beim schönsten Sommerwetter die traditionelle „Reuerer“-prozession statt. Der Gottesdienst und die Prozession wurde von Herrn Domvikar Spiritual Paul Weismantel gehalten und von den Studenten des Priesterseminars gestaltet. Der Stadtrat der Stadt Würzburg war gut vertreten, an dessen Spitze der OB Christian Schuchardt und der Bürgermeister Adolf Bauer. Die Prozession zog mit guter Beteiligung der Bevölkerung durch das Reuererviertel zum Kinderspielplatz im Garten der Karmeliten, wo die Statio mit Eucharistischen Segen statt fand. Über die Landwehrstraße und Sanderstraße ging es in die Karmelitenkirche zurück, wo der abschließende Segen gegeben wurde, dem sich das feierliche „Te Deum“ anschloss und der Gruß an Maria „O himmlische Frau Königin“.

Einladung zur Reuererprozession

Geschrieben von am 31. Mai 2018 | Abgelegt unter Allgemeines

Traditionell am Sonntagabend nach Fronleichnam, dieses Jahr ist es der 3. Juni, findet auch die diesjährige Reuererprozession statt, entsprechend dem Volksmund: „Hinten nach kommen die Reuerer“.

Beginn ist um 18 Uhr mit einem feierlichen Gottesdienst in der Klosterkirche, den der Spiritual des Priesterseminars, Herr Domvikar Paul Weismantel, halten wird, ebenso die Predigt. Liturgie und Prozession wird nach alter Tradition von den Seminaristen des Priesterseminars gestaltet. Im Anschluss geht die Prozession durch das Reuererviertel, mit einer Statio auf dem Spielplatz beim Wirsberg-Gymnasium.

Nach dem Frühstück geht es weiter…

Geschrieben von am 3. April 2018 | Abgelegt unter Aktuelles

Wenn morgens um 5 Uhr die Feier der Osternacht beginnt, ist jeder schon eine Weile wach, aber nicht unbedingt ausgeschlafen. Die Atmosphäre ist morgens am Osterfeuer ganz speziell. Die Vögel fangen an zu zwitschern. Noch dazu die Kälte und der liturgische Ablauf, auf den wir Ministranten uns konzentrieren müssen, gehören zu dieser ungewöhnlichen, aber besonderen Nacht dazu. Nach über zwei Stunden Wortgottesdienst und Eucharistiefeier ziehen wir aus und freuen uns auf das gemeinsame Osterfrühstück im Refektorium. Trotz der einsetzenden Müdigkeit setzen wir jedoch schon rund zwei Stunden später unseren Dienst beim feierlichen Osterhochamt fort.

Nach dem Hochamt schließlich am Ostermontag schauen wir auf schöne Tage seit Gründonnerstag zurück, die wir gemeinsam begangen und gefeiert haben. Frohe Ostern!

Ostern 2018

Geschrieben von am 22. März 2018 | Abgelegt unter Aktuelles

„OSTERN“ buchstabieren „O-S-T-E-R-N“ = Ob Seine Treue Einmal Reißt? Niemals!“

Die biblische Geschichte ist eine Geschichte der Treue Gottes, die ihren Höhepunkt in Jesu Tod und Auferstehung erreicht. Wendet sich der Mensch ab, so ruht der Blick Gottes weiterhin sehnsuchtsvoll auf ihm. Der Mensch braucht nur umzukehren und schon durchströmt ihn wieder seine Liebe. Nicht Gott wendet sich vom Menschen ab, sondern der Mensch von Gott.

So können wir voll Freude mit dem Exsultet wirklich jubeln: „O glückliche Schuld, welch großen Erlöser hast du gefunden!“

Ein zur Freude befreiendes Osterfest wünscht allen der Konvent der Karmeliten

P. Elias

Einladung zum Hochfest des hl. Josef

Geschrieben von am 13. März 2018 | Abgelegt unter Aktuelles

Der hl. Josef stand lange im Schatten der kirchlichen Verehrung, wie auch auf den Weihnachtsdarstellungen oft im Hintergrund oder am Rand steht. Damit sollte die theologische Aussage dargestellt werden, dass er nichts mit dieser Geburt zu tun hat – daher auch das oft fortgeschrittene Alter des Josefs. Der hl. Bernhard von Clairvaux und die hl. Teresa von Ávila, unsere Ordensmutter förderten die Verehrung des hl. Josefs sehr. Die hl. Teresa hatte viele ihrer Gründungen unter sein Patronat gestellt. Erst spät fand der Name des hl. Josefs den Eingang in die Allerheiligenlitanei und gar erst Papst Benedikt XVI. fügte seinen Namen in die Hochgebete der Messe ein.

Die Karmeliten laden ganz herzlich zur Mitfeier des Hochfestes des hl. Josefs am 19. März ein. Amt mit Festpredigt um 10.00 Uhr und Hochamt mit Predigt um 18.00 Uhr. Festprediger ist Prior Pater Elias M. Haas OCD.

Gebetstafel für die Prager-Jesuskind-Kapelle

Geschrieben von am 13. März 2018 | Abgelegt unter Aktuelles

Am 7. März wurden die beiden Gebetstexte der Heiligen Teresa von Ávila und Johannes vom Kreuz unter der Scheibe auf dem Betschemel der Prager-Jesuskind-Kapelle eingelassen. Die Kapelle hat das Thema „Venite adoremus“, diese Worte sind ja auch in die Schwelle zur Kapelle eingraviert. So war auch gedacht, dass unter das Glas Gebetstexte zum persönlichen Gebrauch zu finden sind. Angefertigt wurden diese vom Kalligraphen aus Karlstadt a. Main Gosbert Stark. So hat diese Kapelle ihr I-Tüpfelchen bekommen.

Josefsmittwoche 2018

Geschrieben von am 22. Dezember 2017 | Abgelegt unter Aktuelles

Ich nahm mir den glorreichen heiligen Josef zu meinem Anwalt und Herrn und empfahl mich ihm sehr. Ich sah deutlich, wie dieser mein Vater und Herr mich nicht nur aus dieser Not, sondern auch aus anderen, noch größeren…rettete. …Anderen Heiligen scheint der Herr die Gnade verliehen zu haben, in einer bestimmten Notlage zu helfen, mit diesem großen Heiligen aber habe ich die Erfahrung gemacht, daß er in allen Nöten hilft. Damit möchte uns der Herr zu verstehen geben, dass er nun, so wie er dem hl. Josef auf Erden unterstellt war, im Himmel tut, worum ihn dieser bittet – da dieser als sein Pflegevater ihm geegnüber Vaterstelle vertrat, konnte er ihm ja Aufträge erteilen. Diese Erfahrung haben auch noch manch andere gemacht, denen ich geraten hatte, sich ihm zu empfehlen; und es sind sogar viele, die ihn neuerdings verehren, weil sie erfahren, wie wahr das ist.
( Teresa V 6,6)

Von ihrer Ordensmutter Teresa von Jesus hat der Karmel diese Verehrung des hl. Josefs geerbt, die sich in den 9 Josefsmittwochen zeigt, als Vorbereitung auf das Hochfest des hl. Josefs am 19. März. Diese Josefsmittwoch beginnen im Jahre 2018 am 17. Januar mit Gottesdiensten mit Predigt zum Thema „Eucharistie – Danksagung“ jeweils um 10.00 und 18.00 Uhr.

Weihnachtsbrief

Geschrieben von am 13. Dezember 2017 | Abgelegt unter Aktuelles

Liebe Freunde und Wohltäter/innen,

auch dieses Jahr hatte wieder seine Höhepunkte.
Dazu zählen der 21. Mai, an dem die Edith-Stein-Gesellschaft mit dem Abschlussgottesdienst ihrer Jahrestagung, die im Exerzitienhaus Himmelspforten stattfand, bei uns in der Kirche war. Da bis zu diesem Tag auch die Kapelle zu Ehren der hl. Thérèse von Lisieux fertig gestellt werden konnte, baten wir den Bischof Dr. Friedhelm Hofmann, dieser Kapelle und damit den Abschluss der Ausgestaltung der Karmelitenkirche nach 40 Jahren, den Segen Gottes zu erbitten.

Das nächste „Highlight“ war das Karmelfest am 16. Juli. Bei der Marienvesper trug der Festprediger Monsignore Herbert Baumann über die Armut Mariens sehr bedenkenswerte Gedanken vor.
Manchmal braucht man einen Anstoß von außen, um auf seine eigenen Schätze aufmerksam gemacht zu werden. Msgr. Baumann fiel nämlich das Motiv der Darstellung der Anbetung der Hirten ins Auge, auf dem Maria die Windeln des neu- geborenen Kindes aufdeckt. Es ist zwar „nur“ eine Kopie, aber eine schöne Darstellung in einem schwierig zu fotografierenden Licht-Dunkelspiel, wie es für die Werkstatt Caravaggios typisch ist. So kam es zu diesem Betrachtungsmotiv des diesjährigen Weihnachtsbriefes, zu dem uns Msgr. Baumann seine Gedanken verfasste, welche für uns ein schönes Geschenk ist, das wir gerne mit Ihnen teilen wollen.

Das Rosenkranzfest am 7. Okt. schließlich, brachte ein, bei uns selten gewordenes Fest: die Feier der Ewigen Profess. In einem festlichen Gottesdienst legte F. Konrad Josef (Rötzer) seine ewigen Gelübde in die Hände unseres Provinzials P. Dr. Ulrich Dobhan ab und schloss sich damit für immer dem Teresianischen Karmel an.

Das Provinzkapitel, das bei uns in der Pfingstwoche vom 5. bis 10. Juni 2017 stattfand, brachte auch für unseren Konvent Änderungen.
P. Raoul wurde zum Prior unseres Konvents in München gewählt und hat schon im September sein neues Amt dort übernommen. Für ihn kommt P. Florian Florek am 2. Januar 2018 zu uns.

Durch Entscheidungen ihrer jeweiligen Heimatprovinzen bekamen wir P. Thomas Vanderkunnel von der indischen Ordensprovinz Malabar als Verstärkung unseres Konvents, müssen aber P. Josef Binu von der indischen Ordensprovinz Süd Kerala abgeben, der in Schwandorf die frei gewordene Stelle des Wallfahrtsbenefiziaten übernimmt.

So bleibt die Anzahl im Konvent mit 9 Mitbrüdern gleich.
Im Namen des Konvents wünschen wir allen Freunden und Wohltäter/-täterinnen, allen unseren Kirchenbesucher/innen und allen, die mit uns verbunden sind, eine Neu-ent-deckung des Weihnachtsgeheimnisses, dass in diesem Menschen Jesus von Nazareth, ein Kind wie jedes Kind, doch Gott zu finden ist und ihn ihm uns der Weg zu Gott eröffnet und das Licht Gottes zu finden ist.
Dieses Licht leite und begleite Sie durch das Jahr 2018.

Ihre Karmeliten

Kurzführer für die Kapelle der hl. Thérèse

Geschrieben von am 11. Dezember 2017 | Abgelegt unter Aktuelles

Der Kurzführer zur neuen Kapelle, die der hl. Thérèse und der Familie Martin gewidmet ist, ist nun für 2,- € erhältlich. Er ist auch als Beilage für den allgemeinen Kirchenführer gedacht.

Er liegt am Schriftenstand der Kirche aus oder kann über die Adresse des Klosters (Karmelitenkloster, Sanderstraße 12, 97070 Würzburg) oder per Email (info@karmelitenkloster-wuerzburg.de) bestellt werden.

Ebenso erhältlich ist eine Broschüre mit Kurzbiographien von allem Mitgliedern der Familie Martin für 4, 50 €  und eine Beschreibung des Gemäldes der großen vorderen Altarwand für 0,50 Cent.

Interessant für alle Verehrer/innen der hl. Thérèse vom Kinde Jesus.

Nachdem die schöne Kapelle zu ihren Ehren vollendet ist, hat der Konvent entschieden, diese Kapelle als Ort der Verehrung der hl. Thérèse, ihrer heiligen Eltern und ihrer Schwester Leonie, deren Seligsprechungsprozess eröffnet wurde, ins Bewusstsein zu bringen. An jedem ersten Montag im Monat – fällt ein Feiertag auf diesen Montag, dann am Dienstag – wird nach dem Konventamt die Kapelle besucht und ein kurzer Impuls, Gebet gehalten, anschließend besteht die Möglichkeit, sich mit einer Reliquie der Heiligen, die bald auch ergänzt wird, mit Reliquien der hl. Eltern, einen Einzelsegen zu empfangen.

Neu-Entdeckung des immer Wiederkehrenden

Geschrieben von am 2. Dezember 2017 | Abgelegt unter Aktuelles

Noch während der erst 1669 abgeschlossenen Bauphase, wurde für die Karmelitenkirche eine Darstellung der Anbetung der Hirten gemalt. Das ca. 1640 geschaffene Bild hängt heute im Liebfrauendom zu München als Leihgabe der Bayerischen Staatsgemäldesammlung. Als Maler konnte man einen Schüler oder Nachfolger des bedeutenden von italienischen Künstlers Caravaggio gewinnen. Heute hängt an Stelle des Originalbildes eine Kopie an der linken Seite des Kirchenschiffes.

Trotz der oft nur mühsam erkennbaren Darstellung verdienst das Bild große Aufmerksamkeit, da es ganz im Sinn karmelitanischer Frömmigkeit der Mutter Jesu eine wichtige Rolle zuweist: Maria zeigt in dieser Darstellung den Hirten ihr neugeborenes Kind. Entscheidend dabei: Sie deckt die Windeln auf und zeigt das Jesuskind als einen Knaben wie andere Knaben auch. Das Licht, das vom Kind ausgeht, und mit dem geöffneten Himmel im oberen rechten Rand korrespondiert weist auf die göttliche Natur Jesu hin. Ganz wörtlich ent–deckt also Maria ihr Kind Jesus als wahren Mensch und wahren Gott.

Die Hirten sind im Lichtglanz nur mühsam zu erkennen. Sie, die dem heiligen Paar die Botschaft der Engel gebracht haben, sind nur Empfänger des Lichts. Im Glanz der „Offenbarung“ sind wie Kerzen als hellen Tag, Notbehelf in dunkler Stunde.

Vielleicht ist damit die Aufgabe der Karmeliten beschrieben: Anzubeten, um sie in dunkler Stunde wie Kerzen den Glauben an den Erlöser am Leuchten halten.

Ganz in diesem Sinn möchte der folgende Text die Entdeckertaten beschreiben, die in der Menschwerdung Gottes geschehen sind, und die ein einziges Ziel haben: Das dankbare Lob für Gottes große Taten zu verkünden:

 

Enthüllte Botschaft

Die kleine Magd – Schlüsselloch zur Menschheit
Die Hirten – Kerzen des Engellichtes

Das Krippenkind – Schatz der Suchenden
Maria – Ent-deckerin der Gottestat

Der Erlöser – Bruder und Gott
Gott – nicht mehr geheimes Geheimnis

Herbert Baumann

 

Eine Neu-Entdeckung des immer wiederkehrenden und doch immer wieder auch neuen Weihnachtsfestes wünscht der Konvent der Karmeliten. Gottes Segen und Gesundheit für das Jahr 2018!

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